I bin gfroan, steh in da Moitn, hob mei Gfüh valorn
De Augn schaun nur mehr ins Lare
Mi pockt de Ongst, owa si treibt mi oh
Mei Gstöh wiad scho schwa, i muas owa wira
Weira, wei do schreinands scho wira, aus da stadn vinstan Tiafn
Gstoitn, zeascht zalegn, donn nei gstoitn
Fiachtn, so sche und doch zum fiachtn
Tiafn, mi ziags ei in de Tiafn
I krei eine, in de Tiafn, ois schaut mi oh
Ah da Deita, der scho neama woatn ko, er zoagt ma den Weg
Wos i donn siag, losst ma des Bluat gfrean, i ko mei End hean, boid is goh
De Tiafn wiad auf oamoi so kloa, de Tiafn, sie greift noch mein Vastond
I bins oiwei scho gwen, owa nia woa i do
Koit, gonz lob wiad ma vo der Gstoit
Schwoaz, gonz dumpa wiads im Woid
I hob mi gfundn und mei Lost valoan, i bin, i gspia, i schlof, i leb
I leb, owa i fong hiatza richtig eascht zum Dosei oh
I vasteh, owa i fong hiatza richtig eascht zum Erkenna oh
I bi gwondat durch de Kötn, duchn Winta und durch de Nocht
Und des hod ma donn de Woaheit außa brocht
I woa gfonga in da Tiafn, wia des Wossa gfroan im Eis
Bis de Sun mei vairrte Söh aus da Kötn freilossn hod
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