Lebloses Antlitz wird mir gewahr
Als die Finsternis dem Mond vorausgeeilt

Stille ruht zu lange schon, auf umnächtigtem Gemüt
Wehrlosigkeit durchschreitet kühn die Sinne
Doch legt sie sich nun wortlos sterbend nieder

Ein Grauen, das in namenloser Schwärze wächst
Naht bedrohlich aus der Toten Reich

Verachte die Schwäche, die mich dorthin trieb
Wo kein Leben mehr gedeiht
Wo kein Leben mehr gedeiht

Stille ruht zu lange schon, auf umnächtigtem Gemüt
Wehrlosigkeit durchschreitet kühn die Sinne
Doch legt sie sich nun wortlos sterbend nieder

Langsam kroch die Totenkälte in mit hoch

So glaubte ich mich längst schon tot
Doch entbrannte noch wütende Kraft in mir
Irrlichternd blieb sie verborgen
Raunend im Windmeer einer verlorenen Zeit

Totgeglaubt!

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