Lass nun auch den Abschied sagen
Den man heute nicht nehmen kann
Schwer wie schwer ist er zu tragen
Und ich bin doch sonst ein Mann
Brauch ich mir in dieser Stunde
Selbst der Liebe süßest Band?
Halt der Kuß von deiner Munde?
Mag der Druck von deiner Hand?
Sonst ein leichtes, dunnes Mäuschen
O wie hat es mich entzückt
So erfreuet unser Weibchen
Das man trübe ihr Herz zerpflückt
Doch ich pflücke nun kein Kränzchen
Kein Arose mehr für dich
Frühling ist es, liebes Fränzchen
Aber leider Herbst für mich
So lieb dir ist's, ein Wort zu brechen
So schwer dir ohne ganze Pflicht
Und leider kann man nichts versprechen
Was unserm Herzen widerspricht
Du übst die alten Zauberlieder
Du lockst in der kaum ruhig war
Zu schaukeln der süßen Torheit wieder
Erneut es bedroht mich die Gefahr
Was suchst du mir dich zu verstecken?
Sei offentlich meinen Blick
Früh oder spät muß ich's entdecken
Und hie hast du dein Wort zurück
Was ich gesonnt, hab' ich vollendet
Durch Miserere, Volumen, nichts mehr wert
Allein versag der Freund
Der sich nun von dir wendet
Comments (0)