Versunken – hingegeben bist du deinem
Innenleben. Der Milchstraße deiner
Seelenbilderwelt, ertrinkst berauscht und
Taumelnd in deiner Sinneswelt.
Du hingegen liebst das Feste.
Die Zahlen kennen deinen Lebenstraum
Und du erstickst im luftleeren Raum.
Sag mir Menschenkind, sag mir, wo bist
Du zu Haus? Lebst du auf der Erde,
In deiner Idee? An der Mutterbrust oder
In der Wüste – wo bist du zu Haus?
Wir atmen des Weltraums Winter ein,
Ein schauderndes Morgengefühl.
Wir erwachen nicht im Innersten der
Weisheit, doch ein Augenaufschlag kann
Die Konstellation deiner Sterne verändern.
Gib dich ihm nicht hin, dem Verdruss,
Dass alles faulen, welken und sterben muss.
Wir kommen vom Wege ab und werden
Neue Schneisen schlagen. Wir verfallen und
Werden neues Leben nähren.
Ohne Ewigkeit keine Endlichkeit.
Wir sind die Ewigkeit,
Wir sind die Endlichkeit.
Wir sind ewig. Wir sind endlich ...
Wir atmen des Weltraums Winter ein –
Ein schauderndes Morgengefühl.
Wir erwachen nicht im Innersten der
Weisheit, doch ein Augenaufschlag,
Ein Augenaufschlag kann die Konstellation
Deiner Sterne verändern.
Sag mir Menschenkind, sag mir,
Wo bist du zu Haus?
Lebst du auf der Erde, in deiner Idee?
Comments (0)